Kaminofen mit Wärmespeicher

Speicheröfen verfügen über einen Speicherkern bzw. Speichermasse oberhalb des Brennraumes. Nach dem Prinzip eines Kachelofens, wird die beim Abbrand entstehende Energie aufgenommen und langsam als Wärmestrahlung abgegeben.

Der Wärmespeicher hat den Vorteil, dass die aufgenommene Strahlungswärme über eine längere Zeit von bis zu 13 Stunden,  an die Umgebung abgegeben wird, auch wenn das Feuer schon erloschen ist. Die Speicheröfen eignen sich für moderne Niedrigenergiesparhäuser, da weniger Heizenergie benötigt wird.

Speicheröfen von Oranier

Die Speichermasse besteht nach den Angaben des Herstellers Oranier,  aus hochwertigen speziell entwickelten HST-Schamotten. Durch die besonders hohe Dichte von 2,9kg/dm² und eine nahezu konstante Wärmeleitfähigkeit von 1,2W/mK, ist eine gleichmäßige Termperaturverteilung in der Umgebung möglich.

Der deutsche Hersteller Oranier hat Kaminöfen mit Speichermasse im Programm, die Sie an der Bezeichnung „wärmePLUS“ erkennen. Je nach Modell kann die warme Luft durch eingebaute Klappen geregelt werden.